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chris schwarz

Christoph

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[:de]► Manager: Herr R. L.
► Industrie: Pharma und Medizintechnik
► Ort: Hessen
► Zeitrahmen: 6 Monate
► Rolle: CTO
► Mitarbeiterzahl: 50
► Der Kunde
(Vertraulich – auf Anfrage) besaß die Technologieführerschaft in der Produktion von großen Optiken für solare Applikationen. Die Firma produzierte Fresnellinsen bis zu einer Fläche von 1.5 m². Bei dem Unternehmen handelte es sich um ein Start-Up mit drei Runden Wagniskapital. Die Zeit bis zum Markteintritt (time to market) ist absolut kritisch für Start-Up, genau wie für jede andere Firma, die ein neues Produkt in den Markt einführt.
► Situation (Herausforderung)
Start-ups bewegen sich normalerweise in volatilen Märkten. Produkte müssen plötzlichen Veränderungen der Märkte angepasst werden. Firmenstrukturen müssen hochflexibel angelegt sein. In diesem Fall bewegte sich die Nachfrage der Kunden weg von PMMA als Linsenmaterial (dort war die Firma weltbekannt) und hin zu Silicon-auf-Glass (englisch SOG). Die Veränderung des Marktes wurde aufgrund einiger Vorteile von SOG als permanent eingeschätzt. Allerdings verlangt SOG nach Produktionsprozessen, die sich deutlich von denen für Linsen aus PMMA unterscheiden. Partner und Lieferanten liegen in einer anderen Branche. Zusätzlich mussten die Mitarbeiter mit den neuen Prozessen und den neuen Materialien vertraut gemacht warden. Das Unternehmen formte ein Projektteam geführt von ihrem Technischen Geschäftsführer, RL. Der Zeitrahmen wurde auf sechs Monate beschränkt, dabei drückte ein chinesischer Kunde aufs Tempo.
► Lösung
Den Auftakt machte die Einstellung einer Chemikerin, die das Material Silikon und die Materialkombinationen anschaulich machte. Materialien, die keine Reaktionen mit Silikon eingehen, wurden als Hilfsstoffe und Werkzeuggrundstoffe identifiziert. Der Technische Geschäftsführer klärt Prozessschritte, und spezifiziert passende Maschinen und Vorrichtungen. Aus seinem Netzwerk qualifiziert er Partner. Unkonventionelle technische Lösungen wurden erdacht, konstruiert, gebaut und installiert, um die typische Lieferzeit für Apparate von sechs Monaten auf sechs Wochen zu reduzieren.
Tests begleiteten das Projekt unter der persönlichen Mitarbeit des Technischen Geschäftsführers, aber unter der Verantwortung des F+E-Managers und der Chemikerin.
Parallel dazu wurde die Position des Betriebsleiters SOG ausgeschrieben. Ein starke Persönlichkeit mit den fachlichen Kenntnissen in SOG überlegenem motivationalen Führungsstil wurde ausgewählt; gerade rechtzeitig für ihn, um die letzten Schritte bei der Installation der Maschinen und Prozesse zu begleiten und das Training des überwiegend neuen Personals zu leiten.
Entscheidend, und verantwortlich für den Durchbruch war die Wahl des Werkzeuges. Eine außergewöhnliche Lösung konnte gefunden werden, die den existierenden PMMA-Prozess einband, und so neben dem technischen Erfolg auch die Kosteneffizienz des SOG-Prozesses sicherstellte. Zusätzlich konnte die Lösung patentiert werden.
Nur knapp sechs Monate benötigte die Gruppe zum Abschluss des Projekts. Der erste Kunde orderte für etwa 1 Mio EUR. Der Vertrag war vom Technischen Geschäftsführer nebenher in China verhandelt worden, immer zeitlich und technisch auf den Fortschritt in Deutschland abgestimmt.[:en]► Manager: R. L.
► Industry: Manufacturing/Optics for Solar Applications
► Customer:  confidential – on demand
► Location: Hesse, Germany
► Time frame: 6 month
► Role: CTO
► No. of employees: 50
► The Customer
(confidential – on demand)  was a technology leader in the production of large-area optics for solar applications. The company produced Fresnel lenses in sizes up to 1.5 m². The company was a start-up with three rounds of investment. Time to market is absolutely critical for start-ups, just as it is for any company with launching a new product.
► Situation (Challenge)
Start-ups usually operate in volatile markets. Products need to be adapted to sudden changes in the markets. Company structures need to be highly flexible. In this case, customer demand moved from PMMA as lens material (where the company was a recognized world leader) to silicone-on-glass (SOG). The market change was considered permanent due to certain advantages of SOG. On the other hand, SOG requires production processes very different from those of PMMA. Partners and supply chain are from another industry. In addition, the employees needed to be trained with the new processes and materials. The company formed a task force headed by her CTO, RL. Time frame was set to six months, with a large Chinese customer pressing for readiness.
► Solution (Achievement)
The task force began with hiring a chemist providing an understanding of the materials and their combinations. Materials benign to the SOG process were identified. The CTO clarified process steps, and specified matching equipment. Using his network, partners were found. Non-conventional technical solutions were thought of, constructed and installed, in order to reduce typical lead times for machinery from six months to six weeks.
Tests were continuously run, with the personal involvement of the CTO, but under the responsibility of the R&D manager, and the chemist.
In parallel, the position of production head SOG was advertised. A person with little experience in SOG, but strong leadership and motivational skills was selected just in time for him to accompany the final steps in equipment installation, and training of personnel.
Crucially, and proving to be the breakthrough to success was the choice of tooling process. A solution was ingenuously found that made use of the existing PMMA process, and ensured the cost effectiveness of the SOG process. In addition, the solution was patented.
It took just under six months to complete the task. The first customer ordered for close to EUR 1m. The contract had been negotiated by the CTO along the way in China, closely matching it to the progress at home.[:]

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