Implementierung eines Silikonprozesses in der Herstellung von Optiken

Manager: Herr R. L.
► Industrie: Pharma und Medizintechnik
► Ort: Hessen
► Zeitrahmen: 6 Monate
► Rolle: CTO
► Mitarbeiterzahl: 50

► Der Kunde
(Vertraulich - auf Anfrage) besaß die Technologieführerschaft in der Produktion von großen Optiken für solare Applikationen. Die Firma produzierte Fresnellinsen bis zu einer Fläche von 1.5 m². Bei dem Unternehmen handelte es sich um ein Start-Up mit drei Runden Wagniskapital. Die Zeit bis zum Markteintritt (time to market) ist absolut kritisch für Start-Up, genau wie für jede andere Firma, die ein neues Produkt in den Markt einführt.

► Situation (Herausforderung)
Start-ups bewegen sich normalerweise in volatilen Märkten. Produkte müssen plötzlichen Veränderungen der Märkte angepasst werden. Firmenstrukturen müssen hochflexibel angelegt sein. In diesem Fall bewegte sich die Nachfrage der Kunden weg von PMMA als Linsenmaterial (dort war die Firma weltbekannt) und hin zu Silicon-auf-Glass (englisch SOG). Die Veränderung des Marktes wurde aufgrund einiger Vorteile von SOG als permanent eingeschätzt. Allerdings verlangt SOG nach Produktionsprozessen, die sich deutlich von denen für Linsen aus PMMA unterscheiden. Partner und Lieferanten liegen in einer anderen Branche. Zusätzlich mussten die Mitarbeiter mit den neuen Prozessen und den neuen Materialien vertraut gemacht warden. Das Unternehmen formte ein Projektteam geführt von ihrem Technischen Geschäftsführer, RL. Der Zeitrahmen wurde auf sechs Monate beschränkt, dabei drückte ein chinesischer Kunde aufs Tempo.

► Lösung
Den Auftakt machte die Einstellung einer Chemikerin, die das Material Silikon und die Materialkombinationen anschaulich machte. Materialien, die keine Reaktionen mit Silikon eingehen, wurden als Hilfsstoffe und Werkzeuggrundstoffe identifiziert. Der Technische Geschäftsführer klärt Prozessschritte, und spezifiziert passende Maschinen und Vorrichtungen. Aus seinem Netzwerk qualifiziert er Partner. Unkonventionelle technische Lösungen wurden erdacht, konstruiert, gebaut und installiert, um die typische Lieferzeit für Apparate von sechs Monaten auf sechs Wochen zu reduzieren.

Tests begleiteten das Projekt unter der persönlichen Mitarbeit des Technischen Geschäftsführers, aber unter der Verantwortung des F+E-Managers und der Chemikerin.

Parallel dazu wurde die Position des Betriebsleiters SOG ausgeschrieben. Ein starke Persönlichkeit mit den fachlichen Kenntnissen in SOG überlegenem motivationalen Führungsstil wurde ausgewählt; gerade rechtzeitig für ihn, um die letzten Schritte bei der Installation der Maschinen und Prozesse zu begleiten und das Training des überwiegend neuen Personals zu leiten.

Entscheidend, und verantwortlich für den Durchbruch war die Wahl des Werkzeuges. Eine außergewöhnliche Lösung konnte gefunden werden, die den existierenden PMMA-Prozess einband, und so neben dem technischen Erfolg auch die Kosteneffizienz des SOG-Prozesses sicherstellte. Zusätzlich konnte die Lösung patentiert werden.

Nur knapp sechs Monate benötigte die Gruppe zum Abschluss des Projekts. Der erste Kunde orderte für etwa 1 Mio EUR. Der Vertrag war vom Technischen Geschäftsführer nebenher in China verhandelt worden, immer zeitlich und technisch auf den Fortschritt in Deutschland abgestimmt.

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